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12. Louis Jucker

12. Louis Jucker

58m 33s

Für die letzte Episode der zweiten Staffel reisten wir nach Lausanne in eine ehemalige Apotheke, in welcher sich der Musiker Louis Jucker gerade damit auseinandersetzte, inwiefern Songs Medizin sein können. Hier empfing er Gäste, die ihre Leiden schildern durften und in der Folge einen Song von Louis, direkt auf Vinyl geschnitten, nachhause geschickt bekamen. Umgeben von alten Audio- und Videogeräten aus dem Brocki, die zu Kunstobjekten umfunktioniert wurden, nahm er sich Zeit, mit uns darüber nachzudenken, wie sich die Auseinandersetzung mit alten Technologien auf sein Songwriting auswirkt, ob DYI eine Form des Aktivismus ist, und warum es befreiend sein kann,...

11. Anna Erhard

11. Anna Erhard

49m 3s

Nach dem Ende ihrer Band «Serafyn» ist Anna Erhard nach Berlin gezogen und hat sich neu erfunden. Gemeinsam mit ihrem Produzenten Pola Roy kreiert sie dort seither ihre schwer zu klassifizierende Musik, irgendwo zwischen Singer/Songwriter, Indie Rock und Spoken Word. Sie erzählt uns, wie sie das Alltägliche als Ausgangslage für ihre Songtexte nimmt, was die Horoskop-App «Co-Star» damit zu tun hat und warum sie froh ist, in einer Grossstadt zu leben.

10. Dachs

10. Dachs

53m 58s

Basil Kehl, Kopf und Kragen von „Dachs“, spricht mit uns über frühe Erfolgserlebnisse, Manuel Stahlberger am elterlichen Küchentisch und über das Freestylen auf Mundart als steile literarische Lernkurve und Jugendsünde zugleich. Ob „Selekta Automat“ oder „Pfluumebaum“ – wie sich welche Songs für ihn anfühlen und warum, dem versuchen wir auf den Grund zugehen. Basil verrät uns, um was es beim Song „Stabhochspringe“ geht, und es ist starke Kost. Die zweite Episode unserer zweiten Staffel ist ein schonungslos ehrliches Gespräch, in dem vieles offenbart wird, das schlussendlich trotzdem der Deutung entwischt.

9. Malummi

9. Malummi

46m 38s

Willkommen zur zweiten Staffel «Songs und so»!

Mit ihrem zweiten Album “The Universe Is Black” hatten Malummi den Durchbruch auf der Schweizer Indieszene und ein “Album Of The Year Award” von IndieSuisse folgte sogleich. Larissa und Giovanni erklären uns, wie sie aus ihren Wurzeln in Jazz, Bossa Nova und Rock zu ihrem ganz eigenen Sound gefunden haben, welchen Effekt Improvisation auf ihre Musik und auf ihr Live-Publikum hat und geben uns Einblick in ihre symbiotische Arbeitsweise sowohl im Songwriting- wie auch im Produktionsprozess.

8. Odd Beholder & Long Tall Jefferson (Live @ Sender Zürich)

8. Odd Beholder & Long Tall Jefferson (Live @ Sender Zürich)

33m 10s

Dies ist eine etwas spezielle Episode, sie wurde am 4. Mai 2023 Live vor Publikum im Sender aufgenommen, dem Club von GDS.FM. Gleichzeitig ist es das Saisonfinale der ersten Staffel von «Songs und so». Die beiden Hosts Daniela & Simon aka Odd Beholder & Long Tall Jefferson haben in einer knapp zweijährigen intensiven Kollaboration gemeinsam Songs geschrieben und produziert. Diese sind am 5. Mai gebündelt auf der EP «Lost in Communication» erschienen.
Aus der gemeinsamen Songwriting-Arbeit ist auch die Idee für diesen Podcast entstanden. Auf der Bühne des Senders reden sie über die transformative Erfahrung des gemeinsamen Schreibens, beantworten Fragen,...

7. Laure Betris & Ursina Giger

7. Laure Betris & Ursina Giger

70m 55s

Viele Schweizer Songwriter:innen sagen, dass sie lieber in Englisch dichten, weil sie mit Schweizerdeutsch nur eine winzige Sprachcommunity ansprechen. In dieser Episode wollten wir herausfinden, wie es ist, wenn man sogar für eine schwindende Sprachcommunity schreibt. Wir luden zwei Musikerinnen ein, die in Sprachen schreiben, die vom Aussterben bedroht sind. Die meisten Schweizer:innen denken dabei natürlich zuerst an Rätoromanisch (das eigentlich eine Gruppe von mehreren Kleinstsprachen ist) - Ursina Giger, besser bekannt als URSINA, erzählt uns im Gespräch, wie es ist, wenn man als Bündnerin in Zürich lebt, perfekt Schweizerdeutsch spricht und erklären muss, dass das nicht die eigene Muttersprache...

6. Mia fka DAIF

6. Mia fka DAIF

55m 25s

“I bi so froh hani hüt was gesse, i bi so froh bini under de duschi gsi” – das ist nur eines von zahllosen Beispielen, wie Mia fka DAIF auf ihrem aktuellen Album «alles was mir hend wölle isch alles (und alles was mir becho hend isch chalt)» ohne Filter direkt aus ihrem Leben singt. Sie macht sich damit so nackt, wie es nur wenige wagen und behält dabei auch den Humor: Vor unserem Treffpunkt im Kunstraum Kreuzlingen, weht eine 3 Meter lange Fahne, worauf Mia völlig unbekleidet mit einer Ukulele posiert.
Natürlich geht es in diesem Gespräch über Depressionen...

5. Phil Hayes

5. Phil Hayes

60m 8s

Phil Hayes verbrachte seine Jugend im England des Post Punk und dessen selbstermächtigender Impetus ist immer noch ein wichtiges Fundament seines Schaffens. Geprägt von seiner Arbeit als Theaterschaffender in Kollektiven hat er ein äusserts prozessorientiertes Songwriting, bei dem er die Inspiration direkt von den Menschen in seiner Umgebung anzapft. So geschehen auch bei seinem aktuellen Projekt «Assignments» für das er sich von Freund:innen jeweils einen Songtitel und die erste Zeile geben liess und davon ausgehend die Songs schrieb. Auch klar, dass er irgendwann begann, das Gespräch umzudrehen und uns die Fragen zu stellen.

4. Manuel Gagneux

4. Manuel Gagneux

56m 25s

Eine rassistische Beleidigung auf 4Chan als Ursprungsmythos für «Zeal & Ardor», das wohl erfolgreichste Projekt der jüngeren Schweizer Popgeschichte? Manuel Gagnieux demontiert und dekonstruiert fast alles, was wir miteinander in dieser Episode besprechen und bleibt dabei bestens gelaunt. Bald scheint es, als sei für ihn alles ein Spiel, doch im Gespräch wird klar: Alles Spiel ist Magie, und Magie ist bitterer Ernst. Oder doch nicht? Der begnadete Songwriter, Sänger und Produzent ist der Advocatus Diaboli in unserer Staffel - und es gelingt ihm, uns auf eine Weise an der Nase herumzuführen, die uns äusserst Spass macht. Er liebt es sichtlich,...

3. Evelinn Trouble

3. Evelinn Trouble

53m 17s

Vor dem Gespräch mit Evelinn Trouble waren wir etwas nervös, haben wir ihre Karriere doch quasi schon von Anfang an vom Spielfeldrand mitverfolgt und mit in die Fangesänge eingestimmt. So wurden wir Zeug:innen wie in ihrer Musik der Rock’n’Roll langsam einer urbaneren Ästhetik gewichen ist, wie sie ihre überschäumende Kreativität in etwas engere Bahnen lenkte und die Songs kürzer wurden. Geschenkt, dass wir zu ihr mit zwei Köpfen voller Fragen anreisten.
Evelinn Trouble erzählt uns, wie sie, nachdem sie mehrere Alben mit ihrer Band eingespielt hatte, für den Prozess hin zum aktuellen Album «Longing Fever» zuerst wieder ganz auf sich...